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Workshop, Brauerei, Bowling und Frida Kahlo: Am 8. und 9. Oktober 2026 haben wir uns in Leipzig zum zehnten OBJECT Office Day Deutschland getroffen. Ein Rückblick auf zwei Tage voller Austausch, guter Gespräche und gemeinsamer Erlebnisse.
Zehn Mal OODD, das ist ein kleines Jubiläum. Diesmal führte uns der OBJECT Office Day Deutschland nach Leipzig. Wer von weiter weg kam, reiste schon am Mittwochabend an. Mit dabei war zum ersten Mal auch Jade aus der Schweiz. Manuel holte Kolleg:innen direkt am Bahnhof ab, und so gab es schon vor dem offiziellen Start die ersten Eindrücke von der Stadt.
Das Programm haben wir gemeinsam entstehen lassen. Über Umfragen haben wir abgestimmt: über den Termin, über Aktivitäten von Kajaktour bis Escape Room und über Restaurants von rustikal bis Dinnershow. Nicht alles liess sich umsetzen. Die geplante Turmführung im Neuen Rathaus fiel zum Beispiel einer Verwaltungssitzung zum Opfer. Aus den Wünschen ist am Ende eine Auswahl entstanden, die sich sehen lassen kann:
Um 10 Uhr ging es im UniverSaH-Space los, in einem hellen Altbauraum mit hohen Fenstern und Holzdielen. Wie immer stand am Anfang das Persönliche: Wie geht es uns, was beschäftigt uns gerade? Gerade weil wir sonst über verschiedene Standorte verteilt arbeiten, ist diese Runde jedes Mal wertvoll.
Ein Highlight war die Präsentation von Rubiot zu Customer Experience und Zendesk. Beim letzten Office Day in Zwickau war der Wunsch aufgekommen, sich Zendesk einmal genauer anzusehen. Rubiot erklärte, was CX eigentlich bedeutet, zeigte eine Live-Demo und rief zwischendurch kurzerhand einen KI-Agenten an. Bei unseren Softwareentwickler:innen kam das sehr gut an, es gab viele Fragen und angeregte Diskussionen.
Danach standen interne Themen auf der Agenda. Ausserdem sind wir unsere Kunden einzeln durchgegangen: Was haben wir dort schon alles umgesetzt, und warum dauern manche Projekte länger als andere? Zum Schluss haben wir über die nächsten Office Days und das nächste Team-Event gesprochen.
Zum Mittag gab es eine asiatische Sammelbestellung. Bei so vielen Leuten wurde das etwas chaotisch, satt geworden sind trotzdem alle.
Vom Workshop ging es mit Fahrgemeinschaften oder zu Fuss vom Hotel aus nach Leipzig-Reudnitz zur Sternburg-Brauerei. Wir waren pünktlich, unsere Führerin dagegen stand im Stau. Die Wartezeit war schnell vergessen. Im Sternburg-Willkommensraum, voll mit Merchandise, durften wir uns gleich ein Getränk aussuchen.
Dabei erzählte uns unsere Führerin viel über die Geschichte der Brauerei. Seit gut 15 Jahren setzt Sternburg nur noch auf Online-Marketing, und das Guerilla-Marketing geht auf. Die Fans bauen teils spektakuläre Geschenke, zum Beispiel eine riesige Bierflasche aus Kronkorken. Die ist nicht etwa hohl, sondern bis ins Innere massiv aus Kronkorken.
Anschliessend ging es in gelben Warnwesten durch die Produktion. Besonders spannend fanden wir, wie alkoholfreies Bier hergestellt wird. Probiert haben wir es natürlich auch, und es schmeckt richtig gut. Überrascht hat uns, welchen komplizierten Weg eine Pfandflasche zurücklegt, nachdem wir sie am Automaten abgegeben haben.
In Fahrgemeinschaften ging es weiter zur Bowlingbahn nach Markkleeberg. Nach der Brauerei hatten alle so grossen Hunger, dass wir den Start kurzerhand verschoben und erst einmal Snacks bestellt haben.
Danach spielten wir zwei Stunden lang in zwei Teams auf zwei Bahnen. Das Ergebnis war eindeutig: Rubiot gewann mit grossem Abstand. Ob er vorher heimlich geübt hat, bleibt sein Geheimnis. Zum Glück sind bei OBJECT alle gute Verlierer.
Anschliessend sassen wir an einem langen Tisch zusammen und haben richtig gut gegessen. Eigentlich stand danach noch Karaoke auf dem Plan. Nach diesem langen Tag waren wir aber müde, satt und glücklich, und das war ein schöner Abschluss.
Am Freitagmorgen trafen sich alle vor dem Kunstkraftwerk Leipzig, einem ehemaligen Industriebau, der heute ein Zentrum für digitale Kunst ist. Dort läuft die immersive Ausstellung „Viva Frida Kahlo“. Gleich zu Beginn hörten wir eine Tonaufnahme ihrer Stimme, die Forschende in einem Archiv entdeckt hatten. Solche Aufnahmen sind sehr selten, und Frida wirkte dadurch noch nahbarer.
Jede:r von uns hat die Ausstellung auf eigene Weise erkundet, manche verweilten länger, andere zogen weiter. Einige wussten vorher wenig über Frida Kahlo und waren von ihrem bewegten Leben fasziniert. Wir sahen viele ihrer Werke, auch solche, die man sonst nicht überall sieht. Mindestens einer hat sich sogar ein Puzzle als Andenken mitgenommen.
Nach einem Kaffee am Kunstkraftwerk fuhren wir in Fahrgemeinschaften zum Maza Pita. Dort haben wir mehrere Platten syrisches Essen quer durch die Karte bestellt und in die Mitte gestellt, sodass sich alle bedienen konnten. Der Abschied war dann wie immer ein bisschen emotional.
Zwei Tage, viele Gespräche, ein Brauereibesuch, eine deutliche Bowling-Niederlage und eine Begegnung mit Frida Kahlo: Der zehnte OBJECT Office Day Deutschland hat gezeigt, warum wir uns regelmässig persönlich treffen. Der Austausch im Workshop bringt uns fachlich weiter. Die gemeinsamen Erlebnisse machen uns als Team aus. Danke an alle, die dabei waren und mitgemacht haben. Wir freuen uns schon auf den nächsten OODD.
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